Zinsen sind der Preis für Geld. Ob du sparst oder dir Geld leihst – Zinsen bestimmen, wie viel du bekommst oder zahlst. Der Zinseszins-Effekt ist dabei einer der mächtigsten Hebel für deine Finanzen. In diesem Guide erfährst du alles Wichtige.
Einfache Zinsrechnung – So funktioniert's
Die einfache Zinsformel berechnet die Zinsen ohne Berücksichtigung von Zinseszinsen. Sie wird oft für kurzfristige Anlagen oder einfache Kredite verwendet.
Zinsen = Kapital × Zinssatz × Laufzeit
Beispiel: 10.000 € × 3 % × 5 Jahre = 1.500 € Zinsen
Der Zinseszinseffekt
Beim Zinseszins werden die erzielten Zinsen dem Kapital zugeschlagen und in der nächsten Periode mitverzinst. Albert Einstein soll den Zinseszins als das achte Weltwunder bezeichnet haben – und das zu Recht.
Endkapital = Kapital × (1 + Zinssatz / n)^(n × Laufzeit)
n = Anzahl der Zinsgutschriften pro Jahr
Zinsarten im Vergleich
- Jährliche Zinsgutschrift: Zinsen werden einmal jährlich gutgeschrieben. Einfach, aber geringerer Zinseszins-Effekt.
- Monatliche Zinsgutschrift: Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Stärkerer Zinseszins-Effekt durch häufigere Gutschrift.
- Tägliche Zinsgutschrift: Maximaler Zinseszins-Effekt. Vor allem bei Tagesgeldkonten üblich.
Fazit
Je früher du mit dem Sparen beginnst und je häufiger Zinsen gutgeschrieben werden, desto stärker profitiert dein Vermögen vom Zinseszins. Berechne jetzt deine Zinsen mit unserem Zinsrechner.
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